| Kiwanis-Geschichte
Der erste Kiwanis-Club wurde in Detroit, Michigan, USA
organisiert. Die Gruppe erhielt ihre Charterurkunde vom Staat Michigan
am 21. Januar 1915. Dieses Ereignis wird als das Geburtsdatum von Kiwanis
betrachtet.
Die ersten Clubs wurden organisiert, um geschäftliche Kontakte unter
den Mitgliedern zu fördern. Die Mitglieder verteilten jedoch bereits vor
der Verleihung der staatlichen Urkunde an den Detroiter Club Weihnachtsgeschenke
unter den Armen. Es folgte eine lebhafte Debatte zwischen denjenigen,
die Gemeinschaftsservice als Auftrag von Kiwanis betrachteten und jenen,
die Geschäftskontakte unterstützten. 1919 gewannen die Service-Befürworter
die Debatte.
Mit der Organisation des Kiwanis-Clubs Hamilton, Ontario, Kanada im Jahr
1916 breitete Kiwanis sich international aus. Bis 1962 blieb die Mitgliedschaft
bei Kiwanis auf die Vereinigten Staaten und Kanada beschränkt. Dann wurde
die weltweite Ausbreitung beschlossen. Seitdem hat Kiwanis sich in allen
bewohnten Teilen der Welt verbreitet.
Kiwanis wurde in der 1924 angenommenen Satzung als eine “Organisation
für Männer” umschrieben. Nach jahrelangen Debatten und wachsender Unterstützung
wurde im Jahr 1987 die Mitgliedschaft für Frauen mit überwältigender Mehrheit
genehmigt.
Sechs Kanadier übten bislang das Amt des Präsidenten von Kiwanis International
aus. Der erste internationale Präsident von außerhalb der zwei Gründungsstaaten
USA und Kanada war Ian Perdriau AM aus Australien im Jahr 1994-95. Eyjólfur
Sigurðsson aus Island war internationaler Präsident des Jahres 1995-96,
und Juan F. Torres Jr., MD von den Philippinen, war Präsident im Jahr
2002-03.
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